Schade, schade

9. November 2008 von charlotteimgruenenland

Jetzt ist auch in der hessischen SPD die Welt endlich wieder in Ordnung. Konnte ja nichts werden mit einer Frau an der Spitze. Dafür doch lieber ein Hinterbänkler.

Kalter Krieg jetzt umgekehrt – Sozialismus in den USA!

6. November 2008 von charlotteimgruenenland

Amerika hat gewählt. Nach Monaten des erbitterten Wahlkampfes, Millionen ausgegebener Dollar, Mobilisierungskampagnen und Schlammschlachten, Palin-Pornos und scharfzüngigen TV-Duellen steht der Sieger fest. Es ist Barack Obama, der dem Land „Change“ versprochen hat. Doch schon wenige Stunden, nachdem das Ergebnis bekannt wurde, befielen viele US-Amerikaner Zweifel, ob sich ihr Land wohl richtig entschieden hatte. Recherchen ergaben, dass sich der Gewählte möglicherweise nicht für das höchste Amt eignet. Gerüchten zu Folge ist Obama ein ganz übler Kommunist, der mit Fidel Castro konspiriert, die Vereinigten Staaten mit Marxistischer Politik in den Ruin treiben und tausende unschuldiger Babys töten wird.

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Renate im Büro

31. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Gerade stand plötzlich Renate K. in meinem Büro und wollte zu meiner Chefin. Chefin hat Urlaub, sorry Renate. Dann ging sie wieder. Sowas kann einem wirklich nur hier passieren.

Skandalroman Feuchtgebiete: bald auch im Kino?

29. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Krabat, die Buddenbrooks, der Baader-Meinhof-Komplex – Literaturverfilmungen bestimmen das aktuelle Kinoprogramm. Da ist es kein Wunder, dass jetzt auch das kontrovers diskutierte Werk „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche auf die Leinwand kommen soll. Die „total ernste Geschichte“ (jaja… alles klar, Frau Roche) einer „verletzlichen Heldin“ (Klappentext) führte monatelang die Spiegel-Bestsellerliste an und hat die beste Voraussetzungen, auch im Kino ein Kassenschlager zu werden: einen gewissen Ekel-Faktor.

Feuchtgebiete – der unnötigste Film des Jahres? Oder doch nur alles wieder ein Scherz? Schaut selbst. SPIEGEL-TV berichtet.

(Richtig lustig ist das Video nur, wenn man „Feuchtgebiete“ auch gelesen hat. Da ich dieses Sammelsurium von Obszönitäten und Geschmacklosigekeiten aber nun wirklich niemandem empfehlen möchte, würde ich sagen: Vergesst es einfach.)

„Berghain“

27. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Klingt nach nach einer gutbürgerlichen Gaststätte im Harz, ist aber… soll ich weiterschreiben oder euch das lieber ersparen? Wie auch immer. Franzi und ich standen am Samstag Abend vor der sich ewig wiederholenden Frage: Was machen wir? Da der vergangene Wochenende mein letztes in Berlin war, sollte sich der Abend noch einmal lohnen. Schließlich hat Berlins Nachtleben sehr viel zu bieten. Die „PR-Fuzzis“ aus Franzis Agentur hatten das „Berghain“ vorgeschlagen – wahnsinnig hip und angesagt, ein echter Geheimtipp. Dieser Club ist so gut, dass die Partys dort bis zu 30 Stunden dauern, nämlich von Samstag mitternacht bis in den Montag hinein. Das allein hätte mich eigentlich stutzig machen müssen, denn so lange hält man wohl nur auf Drogen durch.

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Weiße Rüschen überall

25. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Wer dieser Tage und in den vergangenen Sommermonaten ins Facebook geschaut hat, dem springt es ins Auge: Weiße Rüschen überall – unsere ehemaligen Komillitoninnen und Komillitonen heiraten. Hier ein Fotoalbum mit Hochzeitsfotos, hier noch eins, zwischendurch ein paar Bilder vom ersten Ultraschall und dem schwellenden Babybauch. Eric war im vergangenen Jahr zu bestimmt fünf Hochzeiten eingeladen und besucht heute die zweite (oder dritte?) seit seiner Rückkunft in die Staaten. Alter der meisten Newlyweds: zwischen 22 und 24. Was ist da nur passiert?

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Der alkoholfreie Striptease-Club

19. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Habt ihr schonmal von absurden amerikanischen Gesetzen gehört? Ja? Ich auch. In den USA ist so Manches per Gesetz verboten, so zum Beispiel in 28 Statten der Oralsex, und in Arizona darf ein Haushalt nicht mehr als zwei Dildos besitzen. Natürlich sind das Relikte aus dem vorletzten Jahrhundert, oder? (Wann wurden Dildos erfunden?)

Nun ja, jetzt gibt’s was Neues: Der Staat Tennessee hat vor einiger Zeit untersagt, in Striptease-Clubs Alkohol auszuschenken – und nein, das ist kein Witz. Wie kann das wohl funktionieren im Nachteben, dessen Umsatz so stark auf die enthemmende Wirkung des dritten, vierten, fünften Glases baut? Dass die Clubs noch nicht alle pleite sind, liegt an einer Gesetzeslücke: Denn das Verarbeiten und Konsumieren von Alkohol ist weiterhin erlaubt, nur verkauft werden darf er nicht. Also haben sich die Strip-Clubs flugs eigene Shuttle-Busse zugelegt, die die Besucher zum nächsten Liquor-Store fahren, wo sie sich dann mit Getränken eindecken können. Die Busse selbst sind innen mit Lichtanlage, Stange und Stripperin ausgestattet, so dass sich die Herren während der Fahrt auch nicht langweilen. Allerdings kostet Alkoholfreies entsprechend und am Eingang muss man pro mitgebrachter Flasche eine Gebühr zahlen.

Na dann, prost!

Bin ich jetzt schon drin? Das war ja einfach!

17. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Beziehungsweise: Bin ich jetzt immer noch nicht drin? Das war aber kompliziert! Die Rede ist in diesem Fall nicht von AOL, sondern von der geschätzten Firma Arcor. Die WG, in der ich zur Zeit wohne, bezieht von Arcor einen Anschluss über Telefon und DSL. Bezieht, bezog, bezieht mittlerweile wieder – ich habe den Überblick verloren. Fakt ist: Wir zahlen, Internet habe ich trotzdem immer noch nicht. Das alles fing so harmlos an: mit einer kleinen Störung, wie es schien, die mir an einem Nachmittag im August in meinem Browser angezeigt wurde.

Tag 1: Das Internet funktionierte nicht mehr. Bitte die Hotline anrufen, hieß es dort, kostet 49 Cent pro Minute. Na gut, stellen wir in Rechnung. Nach circa 15 Aufforderungen, seine Kundennummer, Geburtssdatum, Vertragspasswort, Schuhgröße und Lieblingstier anzugeben und gefühlten dreieinhalb Stunden in der Warteschleife konnte die freundliche Kundenberaterin das Problem identifizieren. Kein Wunder, dass uns das Internet abgestellt worden sei, wir hätten ja schließlich gekündigt. Ach so! Na, das erklärt natürlich alles. Nur hatten wir gar nicht gekündigt.

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Jetzt handeln: FDP verbieten!

16. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland

Viele Bürgerinnen und Bürger denken es, der SPIEGEL spricht es aus. Ab sofort kann man auf Spiegel-Online abstimmen, ob angesichts der Finanzkrise die FDP nicht verboten werden muss. Sagenhafte 80% sind dafür.

Ich sage: Nicht mehr länger zögern – abstimmen!

Weg mit Guido und den gelben Krawatten! Hier klicken!

Wahlkampfinstrument des Monats

14. Oktober 2008 von charlotteimgruenenland
Wie viele Kondome man wohl braucht, um die Union zu verhüten?

Wie viele Kondome man wohl braucht, um die ganze Union zu verhüten?