Habt ihr schonmal von absurden amerikanischen Gesetzen gehört? Ja? Ich auch. In den USA ist so Manches per Gesetz verboten, so zum Beispiel in 28 Statten der Oralsex, und in Arizona darf ein Haushalt nicht mehr als zwei Dildos besitzen. Natürlich sind das Relikte aus dem vorletzten Jahrhundert, oder? (Wann wurden Dildos erfunden?)
Nun ja, jetzt gibt’s was Neues: Der Staat Tennessee hat vor einiger Zeit untersagt, in Striptease-Clubs Alkohol auszuschenken – und nein, das ist kein Witz. Wie kann das wohl funktionieren im Nachteben, dessen Umsatz so stark auf die enthemmende Wirkung des dritten, vierten, fünften Glases baut? Dass die Clubs noch nicht alle pleite sind, liegt an einer Gesetzeslücke: Denn das Verarbeiten und Konsumieren von Alkohol ist weiterhin erlaubt, nur verkauft werden darf er nicht. Also haben sich die Strip-Clubs flugs eigene Shuttle-Busse zugelegt, die die Besucher zum nächsten Liquor-Store fahren, wo sie sich dann mit Getränken eindecken können. Die Busse selbst sind innen mit Lichtanlage, Stange und Stripperin ausgestattet, so dass sich die Herren während der Fahrt auch nicht langweilen. Allerdings kostet Alkoholfreies entsprechend und am Eingang muss man pro mitgebrachter Flasche eine Gebühr zahlen.
Na dann, prost!